Aktion: Daten-Flashmob um ELENA
Originaltext vom Aufruf aus Facebook (Absätze geändert, Satzzeichen geändert, Ergänzt bzw. verkürzt):
Unsere einmalig stattfindende Aktion soll ein ein wichtiges Zeichen setzten. Ein Zeichen unseres grossen Unmutes gegen diese unsinnige und überflüssige Datensammelwut der Bundesregierung, die uns einmal mehr zum gläsernen Bürger werden lässt und ein ganzes Volk unter den Generalverdacht des vorsätzlichen Betruges stellt. Sensible und sehr private Daten, von denen selbst der Datenschutzbeauftragte der Ex-Bundesregierung ausschließt, dass sie vor Missbrauch durch Dritte geschützt werden können.
Die Regierung will unser aller Daten? Aber gerne! Wir möchten Euch alle dazu aufrufen, am 1.März 2010 an unserem Flashmob teilzunehmen und einen Brief mit einem nicht mehr benötigten Datenträgermedium (CD, USB-Stick. Speicherkarte, externe Festplatten, u.s.w.) auf dem sich überflüssige Daten (sog. Datenmüll) befinden, an das verantwortliche Ministerium* (BMAS) zu schicken. Es kann auch ein fikiver Lebenslauf sein, eine geschwärzte Krankenakte, ein Kontoauszug (ebenfalls geschwärzt) oder ein Röntgenbild. Hier ist Eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Eine wahre „Datenflut“ soll dort ankommen! Auf den Datenträgern darf so ziemlich alles drauf sein, was ihr Euch vorstellen könnt: Musik, Fotos, Comics, Filme oder einfach gar nichts.
Auf dem Brief muss übrigens kein Absender stehen – für alle die es vorziehen anonym ein Zeichen zu setzten.
Der Aktionstag ist der 1.März 2010. Da man vor Ort nicht zwischen den Protest-Briefen und der „normalen Post“ unterscheiden kann und deshalb jeden Umschlag öffnen muss, entsteht hier ein nicht geringer Arbeitsaufwand. Dieser soll das Interesse der Medien wecken. Da sich die Medien ihrer aufklärenden Funktion zum Thema ELENA entziehen und ablenkender Weise an dem Thema Nacktscanner festbeissen, wollen wir mit der Aktion gleichzeitig die Medien zu mehr kritischer Berichterstattung bei wirklich wichtigen gesellschaftsrelevanten Themen ermahnen. Eine Info zur Aktion, werden wir wenige Tage vor der Aktion als Pressemittelung an alle wichtigen Medien schicken. Weiterhin planen wir die Vernetzung zu weiteren Organisationen, die ähnliche Projekte planen und gesellschaftspolitische Aufklärungsarbeit leisten.
*
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin
Zur Erinnerung: Ich, der Blog-Autor, habe Diesen Text nicht verfasst, sondern lediglich in ein einigermaßen leserliches Format überführt. Dabei habe ich mir erlaubt hier und da die deutliche emotionale Erregung des ursprünglichen Verfassers durch das ersetzen von Satzzeichen bzw. Worten und streichen von Sätzen, etwas zu verbergen. Der Inhalt des Textes wurde dabei nicht (willentlich) geändert.
Super Idee!
Wer macht mit? Wir packen heute noch einen Brief.
Ich bin auch dabei, schon verschickt